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11.11.11 Aitracher Fasnetsauferstehung

16.11.2011 22:39 von Susa Lautenbacher

AITRACHER FASNETSAUFERSTEHUNG  11.11.2011

 

Was für ein närrisches Datum dieses Jahr...endlich konnte wieder die fünfte Jahreszeit eingeläutet werden.
 
Wie schon in den letzten Jahren, trafen sich wieder alle Narren am Freitag den 11.11.2011 im Säulensaal, der großen Baustelle der Turn- und Festhalle, in Aitrach. Nach den ersten Begegnungen gab es viel zu tratschen und zu erzählen. Der Umbau der Turnhalle war eines der großen Themen, das auch den ganzen Abend präsent blieb. Zunftmeister Wolfgang Halder ergriff das Wort um alle erst einmal zu begrüßen und Klarheit in die momentane Situation zu bringen.

 



 

„Eine außergewöhnliche Fasnet“ stehe uns 2012 bevor. Durch die neue Halle wird vieles anders sein, als es war. Fasnet im Rohbau so etwas habe es noch nie in Aitrach gegeben, es sei eine einmalige Sache. Die wir auch meistern werden.
Ein ganz großes Dankeschön gehe auch an unseren Bürgermeister Thomas Kellenberger und den Aitracher Gemeinderat, die sich sehr für unsere Aitracher Traditionsfasnet eingesetzt haben und es uns nun möglich machen, diese im Rohbau zu veranstallten.
Auch gab es Neuigkeiten aus Hamburg von Paddy der uns letzte Fasnet mit seinem Besuch sehr viel Freude und Spaß bereitet hatte. Dennis von den Kellaweible war vor 2 Wochen bei ihm zu besuch. Er kündigte an, uns in der Fasnet 2014 wieder zu besuchen und schickte viele liebe Grüße aus der Ferne.

 

 


 

Wie auch alljährlich und nicht mehr wegzudenken, kam unser Bruder Thure, in Begleitung seiner Bruderschaft. Lange erwartet trug er wieder seine Lesung vor.  Er ließ noch einmal die Fasnet 2011 mit dem Motto: Narrenwahn auf der Reeperbahn Revue passieren. Seine große Sorge galt besonders der Auflösung von der Prinzengarde und den doch so unverdienten Abgang unserer beliebten Bar im Keller, der nicht ganz so schön in Erinnerung blieb.
Die Fürbitten sollten uns wieder für die närrische Seson 2012 schützen und uns auf den Richtigen Pfand bringen.

 

 

Dann ging es wieder daran, das schlafende Roiweib aus seinem einjährigen Schlaf zu wecken. Mit einem speziell gebrauten Kräuterelexier aus den besten Illertalerkräuter, sowie seinen aus Jahrzehnten gesammelten Ofanudlabrösel und einem Auferstehungsgebet, holte er es zurück ins Leben. Noch müde und schlapp reckte und streckte sich der Rotrock und erwachte dann wieder zu neuem Leben.

 

 

Wolfgang übernahm wieder das Mikro um sich von unserem alten Prinzenpaar
Sarah I und Christopher I zu verabschieden und ihnen nochmals für eine sehr gelungene Fasnet zu danken.

 

Die Spannung war auf dem Höhepunkt, denn nun begann das Rätselraten um das neue Prinzenpaar.
Wolfgang erklärte die Situation des diesjährigen Prinzenpaares als so, dass es sich schwierig gestaltet habe ein Prinzenpaar zu finden, dass nur maximal auf 2 Auftritten agieren dürfe. Da schließlich die Fasnet dieses Jahr durch die Bausituation gekürzt sei und somit der Weiberball und der Kehraus wegfalle.
Ein Prinzenpaar solle doch schließlich ganz in den Genuss der Fasnet und vor allem der ständigen Präsenz kommen.

 

 

Die Entscheidung nochmals Bernd und Karina Koslowski zu fragen, fiel nach langen Suchen im Ausschuss. Die Beiden waren sehr glücklich und begeistert, diese Ehre nochmals zu bekommen. Mit einer etwas Speziellen aber doch für diese Fasnet passende Kopfbedeckung bedankte sich Wolfgang bei den Beiden für ihren Einsatz.

 

 

Somit steht einer glückseligen Fasnet nichts mehr im Wege.
Wir wünschen hiermit allen Narren und Aitrachern einen fröhlichen Fasnetsbeginn.
No it hudla – Ofanudla

 

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